Erweiterung des Waffenbegriffs auf Kampfhunde, Verbot der Aggressionszucht, Verbot des Ex- und Imports von Kampfhunden auf nationaler und europäischer Ebene, Erhöhung des Bußgeldes beim Tatbestand des "Haltens gefährlicher Tiere" auf 50000 DM, vertragliche Versicherungsleistung für Personenschäden nicht unter 1 Mio. DM
Vorlage einer jährlichen Generationenbilanz für Auswirkungen der Finanzwirtschaft auf gegenwärtige und zukünftige Generationen, Überprüfung steuer- und sozialpolitischer Reformen auf Nachhaltigkeit, Übernahme der Bilanz in die Haushaltsstatistik
Verbesserung des Programmangebots für Hör- und Sehbehinderte durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, insbesondere durch Untertitel und Gebärdendolmetscher, entsprechende Vereinbarungen mit anderen Medien
Einrichtung einer KSZNO nach dem Erfolgsmodell der KSZE/OSZE unter Federführung des Hohen Repräsentanten für die gemeinsame europäische Außen- und sicherheitspolitik, Beteiligung der VN, Festlegung vertrauensbildender Maßnahmen
Offizielle Aufnahme der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, Projekte, Einbeziehung von Nichtregierungsorganisationen, Entkopplung von den Entschuldungsverhandlungen (Transferrubelschulden gegenüber der ehemaligen DDR), Hilfeleistungen zur Versorgung der kubanischen Kinder
Prüfung, ob der Gesetzentwurf zum NS-Aufhebungsgesetz eine gesetzliche Rehabilitierung der Opfer der §§ 175, 175a Nr. 4 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich (RStGB) enthält, ggf. Vorlage eines ergänzenden Gesetzes, Bericht über die Entschädigung homosexueller NS-Opfer und von Institutionen, wie z.B. des Instituts für Sexualwissenschaft
Erklärung der Strafen aufgrund der §§ 175 und 175a RStGB zu Unrechtsurteilen gem. NS-AufhG, Anerkennung der Verurteilten als Verfolgte im Sinne des Bundesentschädigungsgesetzes, Errichtung einer Stiftung zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung
Vorlage eines Gesetzentwurfs der Bundesregierung: Tilgung in das Bundeszentralregister eingetragener Vorstrafen wegen gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen, einmalige Entschädigung für wegen einvernehmlicher gleichgeschlechtlicher Handlungen zwischen Erwachsenen Verurteilte
Anhebung des Budgets des Jahres 1999 für psychotherapeutische Leistungen, finanzielle Beteiligung der Krankenkassen und kassenärztlichen Vereinigungen an einer existenzsichernden Vergütung
Einführung eines einheitlichen Gewerbebegriffs für Schausteller (Teil III Gewerbeordnung), steuerliche, verkehrstechnische und arbeitsrechtliche Erleichterungen, Erhalt der Marketingaktivitäten der DZT für deutsche Volksfeste, Erstellung einer Studie über das deutsche Schaustellergewerbe
Weltweite Abschaffung der Todesstrafe (damit auch in den USA), Moratorium für die Vollstreckung von Todesurteilen, Einhaltung völkerrechtlicher Verpflichtungen im Hinblick auf konsularische Rechte ausländischer Angeklagter durch die US-Regierung
Weiterführung und Intensivierung der Aufnahme der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit Kuba im Bereich der technischen Zusammenarbeit, Schwerpunkte, Förderung von Kooperationen und politischem Dialog, Übernahme von Hermes-Bürgschaften, Lösung des Schuldenproblems Kubas
Wirtschaftspolitische Maßnahmen, beschäftigungspolitische Leitlinien in der EU und im Rahmen des nationalen Aktionsplans, Gleichstellung von Männern und Frauen im Erwerbsleben, Förderung der Chancengleichheit von Behinderten
Errichtung eines unabhängigen Deutschen Instituts für Menschenrechte; Aufgaben: Information und Dokumentation, Forschung, Politikberatung, Bildungsarbeit, internationale Zusammenarbeit sowie Öffentlichkeitsarbeit; Finanzierung durch Bundesmittel und private Projektmittel
Rechtlicher Schutz traditioneller Volksfeste und einheitliche Regelungen für das gesamte Schaustellergewerbe, Immissions- und Nachbarschaftsschutzrecht, Steuern und Gebühren, Eigentransporte und Spezialfahrzeuge, Transport über die Schiene, Marketing, Schulausbildung von reisenden Schaustellerkindern
Verhinderung der Hinrichtung des afro-amerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal und Neuaufnahme des Gerichtsverfahrens, Abschaffung der Todesstrafe in den USA
Rücknahme des Gesetzentwurfs auf Drs 14/40 (Erhöhung der Mineralölsteuer und Einführung einer Stromsteuer), Angleichung der Energiebesteuerung in der EU während der deutschen EU-Präsidentschaft
Ablehnung einer Haushaltssanierung zu Lasten deutscher Auslandsvertretungen und Goethe-Institute, Zusammenlegung der Vertretungen von EU-Mitgliedstaaten, Überführung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in das Auswärtige Amt
Herstellung der Beitrittsfähigkeit der künftigen EU-Mitglieder, Einhaltung der sog. Kopenhagener Kriterien, Umsetzung der Erweiterung, Übergangsfristen; erweitertes Mandat für die Regierungskonferenz 2000, klare Abgrenzung der Kompetenzen zwischen der europäischen und der nationalen Ebene, Verfassungsvertrag und Charta der Grundrechte, Begrenzung der Anzahl der Kommissionsmitglieder, Übergang zu Mehrheitsabstimmungen im Ministerrat, Weiterentwicklung der Flexibilitätsklausel, Beteiligung des Deutschen Bundestages gem. Art. 23 GG; Unterstützung der Türkei in ihrer europäischen Orientierung, Grundsatzdebatte über Selbstverständnis, Gestalt und Grenzen der EU; Weiterentwicklung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Bereitstellung eigenständiger Präventions- und Krisenreaktionsstreitkräfte, Einstellung der erforderlichen Mittel in den Bundeshaushalt
Zielvorgaben für die Verhandlungen auf der Regierungskonferenz: Übergang zur Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit, Reform der EU-Kommission, Berücksichtigung des Bevölkerungsumfangs bei der Stimmengewichtung im Rat, verstärkte Zusammenarbeit, schneller Abschluss der Beitrittsverhandlungen, Übernahme der Grundrechtecharta in die europäischen Verträge, Weiterentwicklung von GASP und ESVP, Aufnahme Griechenlands in die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion
Grundlagen einer EU-Reform, u.a. Mehrheitsentscheidungen, keine Vergrößerung des EP, Stimmgewichtung nach der Bevölkerungsgröße, Begrenzung der Kommissionsgröße, gemeinsame Verteidigung, Grundrechtecharta, deutsch-französische Zusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit betr. Osterweiterung
Aufhebung der bilateralen Sanktionen (wegen Haider und FPÖ-Regierungsbeteiligung) der EU-Mitgliedstaaten gegen Österreich, vertragskonformes Verhalten, Wachsamkeit gegenüber Tendenzen zu Verstößen gegen Art.6 EU-Vertrag
Ziele und Positionen für die Regierungskonferenz: Kompetenzabgrenzung und Stärkung des Subsidiaritätsprinzips, Ausweitung der Mehrheitsentscheidungen im Rat, Zahl und Verteilung der Sitze im Europäischen Parlament, Zahl der Kommissare, Regelungen zur verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der EU, Weiterentwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik; Koordinierte Politik zur Stärkung des Euro; Normalisierung der Politik gegenüber Österreich
Europäische Union als Wertegemeinschaft, Grund- und Menschenrechte für die Unionsbürger, Notwendigkeit einer umfassenden Zuständigkeits- und Kompetenzabgrenzung, Verbot von Kollektivausweisungen und damit von Vertreibungen u.a.m.
Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Zusammenarbeit von NATO und EU, Beitritte weiterer Staaten, Beziehungen zu Russland, Eindämmung der Proliferation von Massenvernichtungswaffen; Einladung der russischen Duma zur Plenartagung nach Berlin
VN-Charta (Gewaltmonopol der Vereinten Nationen), Rechtsgrundlage der Sicherheitspolitik, OSZE Schlüsselorgan in Fragen der internationalen Konfliktbewältigung, Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen Russlands, Streichung der Ersteinsatzoption von Atomwaffen in der NATO-Strategie, Abschaffung von Folter und Todesstrafe in allen Mitgliedstaaten des Bündnisses
Vorlage eines Berichts der Bundesregierung über das künftige Konzept der Hauptstadtkulturförderung (Berlin und Bonn), Bundesmittel, Übernahme einzelner Kultureinrichtungen durch den Bund, Beteiligung der Länder an der Diskussion
Voraussetzungen für eine Fortsetzung der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, insbesondere Einhaltung der Menschenrechte (u.a. Homosexueller), Beendigung von Militärexpeditionen im Ausland, verfassungskonforme Landreformpolitik, Berücksichtigung der Belange der namibischen Staatsangehörigen
Interdisziplinäre Grundlagenforschung wesentliches Forschungsziel bei einer möglichen Fusion von GMD und FhG, Förderung der außeruniversitären interdisziplinären Grundlagenforschung in der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Bundesrepublik Deutschland
Aufstellung eines neuen Bundesverkehrswegeplans mit flg. Maßgaben: umwelt- und verkehrswissenschaftliche Kriterien, Vorgaben für Schiene, Straße, Wasserstraßen, Flugverkehr, nichtmotorisierter Verkehr, Verkehrsprojekte Deutsche Einheit und Folgegesetze
Fortführung der EU-konformen steuerlichen Investitionsförderung bis 2004, Stärkung der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur Ost
Überprüfung von Einzelmaßnahmen des JUMP-Programms, Konzentration der Prämienzahlungen auf kleinere Unternehmen, Erhöhung der Mobilität arbeitssuchender Jugendlicher, Förderung von IT-Berufen
Vorlage eines Gesetzentwurfs der Bundesregierung: raschere Steuerentlastung aller Einkommensteuerzahler, Wiedereinführung des halben durchschnittlichen Steuersatzes rückwirkend zum 1.1.1999, Erleichterung der Umstrukturierung von Personenunternehmen (Änderung § 6b EStG), Heraufsetzung der Beteiligungsgrenze gem. § 15 EStG, Wiederherstellung der Verrechnung von Verlusten aus Aktienderivatgeschäften, Verlängerung der Geltung von § 14a EStG
Original: Antrag auf Entscheidung des Bundesrates über die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der "Nationaldemokratischen Partei Deutschlands" (NPD) gemäß Artikel 21 Abs. 2 Grundgesetz i.V.m. § 13 Nr. 2, §§ 43 ff. Bundesverfassungsgerichtsgesetz (G-SIG: 14021618)
Germany · Bundesrat · 26 July 2022
Translated from German
Verfassungswidrigkeit der NPD; Auflösung der NPD; Verbot der Bildung von Ersatzorganisationen; Einzug des Vermögens der NPD zugunsten gemeinnütziger Zwecke
Leitlinien der deutschen VN-Politik, u.a. deutsche personelle Repräsentanz, VN-Standort Bonn, Bericht über die VN-Politik der Bundesregierung ab 2001 im Zwei-Jahres-Rhythmus, Lösung der finanziellen Krise der VN, Weiterentwicklung des Völkerrechts, insbesondere Menschenrechte, Internationaler Gerichtshof, Friedenssicherung und Friedensmissionen, Reform des Sicherheitsrates, Aktivitäten der Vereinten Nationen in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Entwicklung